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Klassische Massage

Schmerzhafte Körperregionen werden intuitiv gedrück oder gestrichen um eine Linderung der Beschwerden zu erzielen. Heute hat die klassische Massage einen festen Platz in der modernen Medizin und dient sowohl der Prävention als auch der Therapie verschiedenster Erkrankungen.

Durch die klassische Massageanwendung wird die Durchblutung und der Lymphfluss gesteigert, die verschiedenen Hautschicht untereinander mobilisiert und Schmerzen können gelindert werden. Die reflektorischen Effekte bewirken neben einer lokalen Veränderung auch eine globale Verbesserung.

Durch diese Wirkungen eignet sich die klassische Massage perfekt um die Durchblutung und die Regeneration zu fördern, Muskelverspanungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu lösen sowie zur Entspannung und Erholung.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage existiert in Europa erst seit 'kurzem'. 1930 wurde die Lymphdrainage erstmals vom dänischen Ehepaar Vodder beschrieben. 1963 experimentierte Dr. Asdonk mit der Methode.Die Wissenschaftliche Untermauerung erfolgte jedoch erst durch Prof. Földi und Kuhnke zwischen 1975 und 2005, die massgeblich zur Etablierung der MLD beitrugen.Das Einsatzgebiet der manuellen Lymphdrainage (ich behandle nach Dr. Asdonk) ist sehr vielseitig. Von kleinen kurzzeitigen Schwellungen über Hämatome, Phlebödeme, Lipödeme, Primäre Lymphödeme, sekundäre Lymphödeme, idiopatische Ödeme, traumatische Ödeme, Inaktivitätsödeme bis hin zu chronisch entzündlichen Ödemen.Die manuelle Lymphdrainage erfolgt zumeist sehr sanft mit wenig bis keinem Druck. Auf der Haut werden Lymphgriffe angewandt die das Lymphsystem anregen und fördern. Bei grösseren Einlagerungen kann mehr Druck von nöten sein. Die manuelle Lymphdrainage ist schmerzfrei! (Ausnahmen möglich bei schweren Ödemen und Sensibilitätsstörungen)

Kompressionstherapie

Die Kompressionstherapie ist eine Ergänzung zur manuellen Lymphdrainage.Sie 'konserviert' den Fortschritt durch die Lymphdrainage und unterstützt in hohem Masse den Abtransport der Lymphe und der lymphpflichtigen Last. Dabei wird das ödematisierte Körperteil in mehrere Lagen Bandagen gehüllt um den Gewebedruck zu ehöhen. Dies entspricht einem Kompressionsstrumpf nur in einer deutlich höheren Intensität.

Bindegewebsmassage

Bei der Bindegewebsmassage werden mechanische Reize durch Haut-, Unterhaut und Fascientechniken zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt. Über den kuti-viszeralen Reflexbogen löst der Hautreiz lokale Gewebsreaktionen aus, sowie reflektorisch eine Reaktion auf die inneren Organe.


Dank des starken mechanischen Reizes ist es möglich, dass man lokal eine verbesserte Durchblutung bzw. eine Stoffwechselerhöhung im Gewebe erreicht und eine Verbesserung des Gesamtkreislaufes durch die Freisetzung von Gewebshormonen. Es ist möglich durch die Bindegewebsmassage eine Spasmuslösung an entfernten Organen zu bewirken, die Stoffwechselaktivität des Organs zu unterstützen oder zu verbessern.

Die Bindegewebsmassage kann bei diversen Rückenproblematiken Anwendung finden, bei Gelenkbeschwerden
(z.B. Arthrose) oder Erkrankungen verschiedener Organe. Weiterhin setzt man die BGM oft bei der Narbenbehandlung, Migräne oder zervikalen Schmerzen ein.

Fussreflexzonenmassage

Die Fussreflexzonenmassage ist eine alternativ-medizinische Behandlungsform. Sie erfasst den ganzheitlichen Mensch als eine Einheit von Geist, Körper und Seele, dessen Elemente sich in den Reflexzonen am Fuss wiederspiegeln.

Durch die Massage dieser Reflexzonen können unterschiedlichste Gesundheitsbilder des Klienten behandelt werden. Die Fussreflexzonenmassage kann zur Anregung von Organen und Systemen verwendet wrden. Wie zum Beispiel im Bereich des Verdauungsapparates, des Lymphsystems, der Leber- und Nierenfunktion sowie im Bewegungsapparat bei muskulären Beschwerden. Im weiteren kann Sie entlasten auf Menstruationsbeschwerden, Migräne oder Ödeme einwirken.

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